Burgruine Adelburg

Auf einem bewaldeten Berg zwischen den Ortschaften Eichenhofen und Hollerstetten finden Sie die Überreste der Adelburg. Sie liegt im Gemeindegebiet von Seubersdorf i.d.OPf.

Aufgrund der Bauweise ist die Entstehung der Adelburg ins 12. Jahrhundert zu datieren Urkundlich wird sie erstmals Ende des 12. Jahrhunderts erwähnt. Hier treten auch die „Adelburger” mit dem bekannten Minnesänger „Engilhard von Adelenburc” (um 1180) in die Geschichte ein. In der Folgezeit wurde die Wehranlage vielfaches Handels- und Tauschobjekt. So fiel die Burg 1268 an die Wittelsbacher und durch den Kölner Spruch 1505 an das Herzogtum Pfalz-Neuburg. Ab 1584 setzte der Zerfall ein, 1755 wurden Steine der schon zerfallenen Adelburg für den Bau der Kirche in Batzhausen verwendet.
An die mächtige Burg erinnern heute nur noch Mauerreste und ein eingefallener, aber noch sichtbarer unterirdischer Geheimgang.

Sie finden die Zeugen der Vergangenheit nach einer Abzweigung der Staatsstraße 2251. Dem Weg folgend gelangen Sie an einen Hof, von dem aus ein beschilderter Wanderweg zum frei zugänglichen Ziel führt.

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